Hülya-Platz: Frankfurt gegen Rassismus

Hülya-Platz:
Frankfurt gegen Rassismus

29. Mai 2024

Hülya-Platz, Bockenheim

Am 29. Mai 1993 wurde in Solingen die aus der Türkei stammende Familie Genç Opfer eines Brandanschlages von vier jungen Deutschen, die größtenteils zur Skinhead-Szene gehörten. Zwei Frauen und drei Mädchen, darunter die 9-jährige Hülya, starben. Vierzehn weitere Familienmitglieder erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Der Solinger Anschlag war 1993 der Höhepunkt einer Welle fremdenfeindlicher und rassistischer Anschläge auf Migrant*innen in Deutschland. Im Jahr 1998 wurde in Bockenheim mit dem Hülya-Platz zum ersten Mal ein Platz nach einem Opfer von Neonazis benannt.

31 Jahre nach dem Anschlag, am Montag, dem 29. Mai 2024 gedenken wir der Toten und Verletzten von Solingen und auch der vielen Menschen, die in diesem Land Opfer von rassistischen Angriffen, Beleidigungen, Erniedrigungen und Denunziationen geworden sind.

Hülya-Tage in Frankfurt

Bündnis Hülya-Tag:

Alevitische Gemeinde Frankfurt | DGB Frankfurt-Rhein-Main | DIDF Frankfurt | Hessischer Flüchtlingsrat | Initiative Zukunft Bockenheim | Migrationsausschuss IG-Metall Frankfurt | Migrationsausschuss ver.di | Omas gegen Rechts Frankfurt | Offenes Haus der Kulturen | Punggyeong Weltkulturen | Saz-Rock | Seebrücke Frankfurt | SeniorInnenarbeitskreis der IG Metall Frankfurt | Stabsstelle Antidiskriminierung der Stadt Frankfurt | Türkisches Volkshaus Frankfurt | Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf | VVN – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Frankfurt

Unterstützt durch:

Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt | Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main | Café Exzess | Frankfurter Jugendring | Ortsbeirat 2 Frankfurt | Response Hessen